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• Elounda

Es handelt sich um einen weltberühmten touristischen Ferienort nördlich von Agios Nikolaos mit spitzenförmigen und windstillen Sandstränden, krystallklarem Wasser, ruhiger und wunderschöner Umgebung. Elounda liegt 10 km von Agios Nikolaos entfernt. Man kann bereits von der in den Berg eingeschlagenen Strasse die wunderbare Aussicht auf die Mirabello- und Elounda-Bucht geniessen.

Das Dorf befindet sich an der südlichen Küste der Elounda-Bucht 1km westlich der alten Olounda-Stadt, der das heutige Dorf seinen Namen verdankt. Es bildet den Platz, den die mythischen Gestalten des minoischen Kretas und die historischen Gestalten unserer Zeit bevorzugten. Am Fusse der Berge liegen die 4 Dörfer von Elounda verstreut: Pano- und Kato-Elounda, Mavrikiano und die neue Siedlung das sogenannte „Shisma Eloundas“. 4 Dörfer, die sich an dem unten-gelegenen malerischen Meer erfreuen.

Ein Meer, das, laut A.Makridakis, saphirähnlich unter dem blauen Licht des Himmels, rosarot am sommerlichen Abend und silbrig in den mondbeschienenen Nächten erscheint. Ein Meer, in dessen Licht man baden kann, ein sanftes und süsses Licht, in dem man seinen Frieden findet. Es ist wie mit geöffneten Augen zu träumen, wenn man in diesem Meer schwimmt oder es aus der Ferne anblickt.

Jenes stille Meer wurde in den zwanziger und dreissiger Jahren als Lande- und Versorgungshafen für die Wasserflugzeuge der britischen Fluggesellschaft „Imperial“ genutzt. Hier in Elounda verfügte der Schöpfer über ausreichende Inspiration, die den Ort mit Farben, Formen und Kühnheit bereicherte und ihm einen verzaubernden Hauch verlieh. Hier finden Filmemacher, Maler, Musiker und Dichter eine besondere Vision.

ELOUNDA... ein Ort, den man leicht aussprechen, doch schwer beschreiben kann. Ein Ort, den man erleben muss, wenn man ihn spüren und vom ihm ...träumen will.

• Venezianische Epoche

Kreta wird 1210 von den Venezianern erobert. Erste Erwähnung des Namens Elounda gibt es in einem Dokument vom Jahre 1376. Die Venezianer bauen Salzanlagen und unter der Bedrohung duch die Türken beginnen sie 1579 mit dem Bau der Spinalonga-Festung. Viele Kapellen werden in der späteren venezianischen Epoche gebaut - Analipsis (Himmelfahrt), Heiliger Georg in Poros, Heiliger Nikolaus in Katevati, der Muttergottes in Drouvalias, Heilige Paraskevi in Tsifliki und Heilige Marina in Plaka.

• Türkenherrschaft

Im Jahre 1669 erobern die Othomanen Handakas (heute Heraklion) und werden Herrscher der ganzen Insel. Die Festung von Spinalonga bleibt jedoch noch 46 Jahren lang unter venezianischer Herrschaft. Bis sie 1715 von den Türken erobert wurde, diente sie als Zufluchtsort der Widerstandskämpfer.

 

Source : www.aghiosnikolaos.gr